Montag, 8. August 2016

4. Tag Teamtraining MÜR 008

Eine ruhige Nacht inmitten der Natur liegt hinter uns. Nach der späten Ankunft gestern Abend - geankert im Zotzensee. Erst morgens kratzte die Ankerkette am Bootsrumpf und störte die Nachtruhe. Mit dem Strom sind wir sparsam umgegangen, einen der Kühlschränke hatten wir ausgeschalten, so dass der Motor morgens sicher ansprang.

Nach einem kurzen Bad im See wurde der Anker gelichtet und gegen 07.00 Uhr machte sich das Team auf den Weg zur Schleuse Mirow. Dort mussten wir nicht allzu lange warten und nutzen die Zeit zum frühstücken. Oleg und Valeriu brachten uns im Kanal zur Müritz, wo es doch viel Wind und Wellen gab. Dmitrii half derweil das Schiff aufzuklaren und das Gepäck bereit zu stellen.

Nach der Ankunft im Hafen gab es für die Crew die wohlverdienten Zertifikate, jeweils einen neuen Nauticus Seesack und ein Matrosenshirt.

Sehr gute Zusammenarbeit, Männer. Echt hart gekämpft und einige schwierige Situation souverän gemeistert. Danke!

Nach einer kurzen und interessanten Werftbesichtigung ging es dann zurück nach Chemnitz.

Ahoi und bis bald.
D.

Der kleine Punkt ist Olegs Kopf!

Dmitrii und Oleg beim Schleusen

Zertifikatsübergabe und Auswertung

Am Anfang gib es nur einen "leeren Tisch".

... dann einen Kormoran im Aufbau 






Sonntag, 7. August 2016

3. Tag Teamtraining MÜR 008

Heute gab es einige Überraschungen und besondere Situationen zu meistern. Es begann mit einer längeren Wartezeit an der Selbstbedienungsschleuse Wolfsbruch (vormittags 1h, nachmittags zurück 3h), welche wir auf dem Weg nach Rheinsberg passieren mussten.

Dann war es die enge Brückendurchfahrt vor Rheinsberg - schon allein ansich eine Herausforderung - aber wir standen schon davor, als ein Fahrgastschiff (hat Vorfahrt) entgegen kam. Oleg hat das super gemeistert und unser 20 Tonnen Boot steuerbord aus der Fahrrinne gebracht und am Kanalrand "geparkt". Dann durch die enge Brücke, danach kam ein Boot der Wasserschutzpolizei ... Wir wurden entschädigt durch ein Mittagessen (Würstchen) vorm Rheinsberger Schloss.

Auf der Rückfahrt hat uns die lange Wartezeit in Wolfsbruch aufgehalten, aber danach waren die Schleusen Canow und Diemitz fast für uns allein ... erst 20.30 Uhr erreichten wir die Nähe von Mirow. Hier ankern wir für die Nacht im Zotzensee. Es ist so still ...

Bis morgen.
D.





Vormittags im Wartebereich der Schleuse Wolfsbruch.

Team schleust allein.

Zum Mittagessen ankern wir vor dem Schloss.

Bullaugen-Blick 1

Bullaugen-Blick 2


Wir sind sehr spät heute ... aber das war die letzte Schleuse.

Samstag, 6. August 2016

2. Tag Teamtraining MÜR 008

Nach einem guten Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg. Oleg brachte uns aus dem Hafen und nach 9km zum ersten kurzen Zwischenstopp - dem Müritzfischer. Dort gab es - welch Schreck - keinen frischen Fisch mehr. Ausverkauft.

Dann hatte das Team die erste Schleuse vor sich und meisterte das mit Bravour. Mit etwas mehr als 3 m Hub unsere größte Schleuse auf dem Weg. Vor der Mittagspause wurde beim Mirower Fischer kurz angelegt, der zum Glück noch genug Fisch in der Auslage hatte.

Abends ging es durch die enge Passage vom Labussee in den Gobenowsee zu unserem Liegeplatz für die Nacht. In der Passage waren einige Bäume ins Wasser gefallen, so dass wir einige Male zur Sicherheit ohne Motorkraft darüber glitten. Das Team hat dabei gut und schnell reagiert.

Von Dmitrii (Dima) gegrillt gab es am Abend Filets vom Zander und Saibling und Thüringer Rostbratwurst. Der Himmel klart auf und lässt morgen auf einen schönen Tag hoffen.

42km haben wir heute zurückgelegt.

Ahoi
D.

Aussicht am Morgen im Hafen Buchholz

Valeriu am Ruder

Begegnung

Der Fisch für den Abend wird vorbereitet.

Dmitrii hat den Gemüsesalat fertig.

Regen

Sonne

Wartebereich Schleuse Diemitz

Team schleust 

Umgestürzte Bäume sind zu überwinden.


Abends am Gobenowsee

Dima grillt

Bullaugen-Blick









Freitag, 5. August 2016

1. Tag Teamtraining MÜR 008

Nach einer zeitigen Übernahme unseres Kormoran 1280 "Baltic Sail" ging es gegen 16.00 Uhr in Richtung Buchholz. Vorher haben wir im Hafen noch einmal als Crew die grundlegenden Manöver wiederholt. Anlegen, Ablegen, Wenden auf engstem Raum. Valeriu und Oleg waren schnell wieder drin, Dmitrii ist morgen dran.

Wir bewegen immerhin 20 Tonnen und 52qm Fläche auf dem Wasser. In der Marina Buchholz brachte uns Valeriu souverän rückwärts in eine Parklücke.

Abends waren wir in Buchholz im Gasthof "Zu den drei Linden" bei einem hervorragenden Zanderfilet mit hausgemachtem Kartoffelsalat.

21:45 Uhr war allen die Anstrengung anzumerken - Nachtruhe.

Bis morgen.
D.

Proviant für 3 Tage

Wir bekommen die "Baltic Sail".

Selten, aber kommt vor: Motorschaden am Nachbarboot.

Neuer Zylinderkopf war nötig.

Dmitrii macht eine Pause.

Abendessen; Oleg, Valeriu und Dmitrii.






Donnerstag, 4. August 2016

Vorabend

Ruhig liegt der Hafen und nur wenige Boote sind vor Ort. Sicher kommen noch einige morgens in den Hafen. Ein wunderschöner Sonnenuntergang stimmt mich auch auf das Training ein.

Wettervorschau passt halbwegs ab morgen, Windvorschau sieht auch gut aus.

Bis morgen Abend.
D.



Abfahrt in Chemnitz - das wird alles gebraucht.

Unterwegs bei Rentnern in Berlin besichtigt - Eigenbau von 1980.

Mit einem 311er Wartburgmotor als Antrieb.

Der neu eröffnete Lange Trödel am Finowkanal.

Die "Baltic Sail" im Hafendorf Rechlin.

Eine schöne Aquino!


Sonnenuntergang im Hafendorf

Dienstag, 19. Juli 2016

Teamtraining MÜR 008 - Crew komplett

Wieder an Bord!

Valeriu, Dmitrii und Oleg sind zum zweiten Mal an Bord und machen das Aufbautraining für Fortgeschrittene. Die Unternehmer aus Moldawien betreiben seit einigen Jahren auch in Deutschland erfolgreich ein Unternehmen für den deutschen und europäischen Markt. 

Im vergangenen Jahr war die Crew unterwegs in Brandenburg - dieses Jahr heißt das Revier Mecklenburgische Seenplatte. 

Valeriu, Dmitrii und Oleg


Geplant ist auch ein Tagesabstecher nach Rheinsberg. Auf dem Weg dorthin ist eine anspruchsvolle Durchfahrt zu meistern. Aber seht in diesem Video selbst ...




Bis bald!
D.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Wow!

Nach uns auf der "Callisto" … das Fotografen- und Blogger-Ehepaar Meurer.

Sehr, sehr schöne Bilder und auch ganz viele Tipps wie man sich erstmals an das Bootfahren wagt. 

Sehr gute Crew!


Ahoi.
D.

Dienstag, 24. Mai 2016

Teamtraining MÜR 007


Am vergangenen Wochenende war Nauticus unterwegs in eigener Sache. Es gab einige wichtige Ziele für dieses interne Training:

- Test eines anderen Boots (Kuhnle Aquino 1190)
- Prüfung aller Abläufe und Dokumente für die Trainings
- Check der Route und Liegeplätze im Revier Mecklenburg
- Einarbeitung eines Assistenztrainers
- Absprachen mit unseren Kooperationspartnern

Vom Test des Bootes gibt es zu berichten: Formschön und sehr modern anzusehen, da waren uns viele interessierte Blicke sicher. Dank dem integrierten Bug- und Heckstrahlruder, plus intelligenter Joysticksteuerung, lässt sich das Boot besonders gut manövrieren. Der Salon, kombiniert mit der Pantry (Küche), bietet einen schönen Rundumblick. Einzig und alleine in Punkto Stauraum und einiger kleinen Details kommt das Boot noch nicht an den ausgetüftelten und viele Male weiterentwickelten Kormoran heran.

Trotz alledem: Empfehlenswert für einen Familientörn oder eine 4 Mann-Crew ist die Aquino ein sehr, sehr schönes Boot mit hervorragenden Manövriereigenschaften.

Formschöner "Hingucker" - hier in der Marina Buchholz
Schnittiger Bug - hier beim Müritzfischer in Vipperow
Abendstimmung am Gobenowsee
Liegeplatz der Christlichen Pfadfinder (Großer Pälitzsee)

Sonntag, 8. Mai 2016

Nachtrag: Feedbacks

So, liebe Leser, inzwischen sind von zwei unserer Teilnehmer Rückmeldungen eingetroffen, die vielleicht auch für euch interessant sind.

Robert schrieb:
also für mich war es eine neue und interessante Erfahrung. Das Bootfahren an sich hat Spaß gemacht, war aber auch anspruchsvoll. Durch die intensive Zeit zusammen kann man sich auch recht schnell kennen lernen.
Insgesamt war das Training für mich erfolgreich und ich konnte mir vieles mitnehmen. Ich denke allerdings das die Effektivität bei einer firmeninternen Gruppe langfristig noch höher ist.

Jans Meinung:
Für mich war es eine sehr gute Erfahrung, wie gut man auch mit vorher völlig Fremden zusammen dieses doch nicht ganz einfache Unterfangen bewältigen kann. Mein Eindruck ist, dass wir ganz gut zusammen passten und es allen wirklich gefallen hat.
Das Steuern des Bootes und auch die anderen Handgriffe und Abstimmungen an Bord sind schnell verinnerlicht. Allerdings habe ich auch nach den 3 Tagen noch großen Respekt davor, das Boot allein bei viel Verkehr oder starkem Wind zu beherrschen.
 Vielen Dank noch mal an Dirk und alles Gute für die nächste Crew!
Jan Schnabel

Montag, 25. April 2016

4. Tag Teamtraining Zeuthen 006

Unsere letzte Etappe führte uns von unserem Liegeplatz am Campingplatz Krossinsee zum Ausgangspunkt unserer Fahrt in Zeuthen. Robert übernahm die Fahrt bei sehr frischem Wind und reagierte souverän, als wir von einem kleinen Boot des Wasser- und Schifffahrtsamts Berlin geschnitten wurden. Die größte Herausforderung war aber die Miniparklücke, in die das Boot schlussendlich hineinmanövriert werden musste.
In Zeuthen nahmen wir dann Abschied vom Boot und Kapitän Dirk Viertel, dem wir hier an dieser Stelle noch einmal herzlich danken wollen.

Die erfolgreiche Crew mit "Diplom".
In dieses Nadelöhr von Parklücke bugsierten wir mit vereinten Kräften unseren Steinbutt.
Abschied vom Schiff
Die Marina in Zeuthen.